Teil 2: Hoopers-Agility

Hoopers-Agility ist eine vergleichsweise junge Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Bei dieser Beschäftigungsmöglichkeit handelt es sich um Training auf Distanz. Anders als beim Agility, läuft der Hundehalter nicht mit durch den Parcours  sondern der Hund wird aus einem festgelegten Führbereich durch den Parcours geleitet. Ein Parcours kann aus sogenannten Hoops (Bögen), Tonnen, Tunnel und Gates bestehen. Das tolle an Hoopers-Agility ist, dass es für fast alle Hunde geeignet ist (Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund gesund ist) und den Vierbeiner körperlich sowie geistig optimal auslastet! 

Was ist eigentlich Hoopers-Agility?

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Um mit Hoopers-Agility starten zu können, werden zunächst Hilfsmittel eingesetzt. So kann man beispielsweise ein Bodentarget aufbauen ( meist sind Bodentargets kleine runde Scheiben). Der Hund lernt im ersten Schritt dieses Bodentarget zu berühren und wird dafür belohnt. Nach und nach wird das Bodentarget immer weiter weg gelegt und der Hund lernt so, das Target auch auf Distanz anzulaufen und zu berühren. Ist das Bodentarget aurftrainiert, so kann man es für verschiedene Geräte nutzen. Beim Hoop kann man es dann so platzieren, dass der Hund, um das Bodentarget zu berühren zuerst durch den Hoop läuft und dafür wieder belohnt wird. Das Bodentarget wird dann Schritt für Schritt abgebaut, so dass der Hund nur noch den Hoop durchquert. Hat der Hund Hund dies verstanden, so kann man ein Wortsignal einführen, wie beispielsweise "Vor" oder "Lauf". Das gleiche kann man mit einer Pylone machen. Zuerst lernt der Hund die Pylone zu umrunden und danach kann sie hinter einem Hoop platziert werden, so dass der Hund wieder zuerst durch den Hoop laufen muss, um die Pylone zuerreichen. Da es sich bei der Pylone auch um ein Hilfmittel handelt, wird dieses auch wieder Schritt für Schritt abgetzt.

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Hier siehst du den Aufbau und anschließend den Einsatz eines Bodentargets. Sobald der Hoop ins Spiel kommt, braucht der Hund nicht mehr punktgenau zum Bodentarget zu laufen, da wir ja das Durchqueren des Hoops belohnen und das Target am Ende abbauen möchten!

Sobald die Hilfsmittel aufgebaut sind (Bodentarget und/oder Pylone) geht es an den Aufbau der einzelnen Geräte. Zunächst werden die Geräte aus geringer Distanz aufgebaut und nach und nach wird die Distanz immer weiter gesteigert! 

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Nach dem Aufbau der einzelnen Geräte, kann man verschiedene Geräte kombinieren und es entstehen erste Sequenzen. Hier eignet sich ein Rückwärtsaufbau sehr. Das heißt, dass der Hund erst das letzte Gerät läuft, dann das vorletzte und letzte und dann das erste, vorletzte und letzte (wenn man eine 3 Kombination hat). Wichtig ist beim Hoopers auch, dass der Führbereich (dort wo der Hundehalter seinen Hund durch den Parcours führt) immer variabler wird. 

Erste Parcours mit meiner Hündin Smilla

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Schließlich setzt man dann die verschiedenen Sequenzen zusammen und hat fast unbegrenzte Möglichekeiten der Parcoursgestaltung! 
Hoopers-Agility zählt zu meinen absoluten Lieblings-Hundesportarten! Es wird garantiert nie langweilig und lastet den Hund körperlich sowie geistig wunderbar aus, das letzte gilt übrigens auch für den Menschen. ;) 
Vielleicht ist Hoopers-Agility genau das Richtige für dich und deinen Hund?
Dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg beim Training! :)

Du möchtest Hoopers-Agility trainieren? 

Dann haben wir ein tolles Angebot für dich, welches ab sofort erhältlich ist!!! Es handelt sich um einen umfangreichen Onlinekurs Hoopers-Agility für Einsteiger, den meine Kollegin Brigitte Zwengel und ich erstellt haben. In 28 Trainingsvideos und Trainingsplänen lernst du, wie du ganz einfach mit dem Hoopers-Training starten kannst! Freue dich auf ein spannendes Hoopers-Abenteuer mit deinem Hund!