Die große Hundehobby-Suche

Mittlerweile gibt es ja eine sehr große Auswahl an Dingen, die man mit seinem geliebten Vierbeiner machen kann! Aber was genau ist für dich & deinen Hund am besten geeignet? Was würde dir und deinem Hund am meisten Spaß machen und nebenbei deinen Hund optimal auslasten und eure Beziehung stärken? 

 


Ich habe einige Hundesportarten/ Beschäftigungsmöglichkeiten für dich und deinen Hund unter die Lupe genommen! 

Viel Spaß beim Lesen und Finden eures gemeinsamen Hobbys! :)

Teil 1: Die Objektsuche & Anzeige

Bei der Objektsuche, auch Feinsuche genannt, lernt der Hund einen kleinen Gegenstand zu suchen und anzuzeigen. Ein Anzeigeverhalten kann beispielsweise ein Sitzen vor dem Gegenstand sein. Das Suchen lastet die Hunde optimal aus und die Gelände, in denen gesucht wird, kann immer anspruchsvoller gestaltet werden, wie zum Beipiel bei der Suche im Trümmerfeld (siehe Foto oben).

Das Anzeigeverhalten

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Anzeigen

Die Anzeige eines Gegenstands aufbauen:

Im ersten Schritt kannst du das Interesse deines Hundes am Gegenstand belohnen. Hierfür verwendest du am Besten einen Clicker oder ein Markerwort! 
Worum es sich bei einem Markerwort handelt, kannst du hier nachlesen:

 https://www.easy-dogs.net/das-markersignal-im-hundetraining/


Lege deinen Gegenstand nun auf den Boden, geht dein Hund hin und berührt ihn aus Neugier mit der Nase, gibst du deinen Marker (Markerwort) und belohnst direkt auf dem Gegenstand deiner Wahl mit einem Leckerchen. (Achtung: Das Timing ist hier sehr wichtig) Nimm den Gegenstand nun wieder weg und lege ihn erneut auf den Boden. Geht dein Hund erneut hin und zeigt Interesse, markerst du wieder und belohnst am Gegenstand. 

Du kannst auch mit einem Blick zum Gegenstand anfangen, falls dein Hund sich noch nicht an den Gegenstand traut, belohne soweit möglich dann aber am Gegenstand. Wiederhole diesen Schritt und lege den Gegenstand immer mal wo anders hin. 

Du kannst zum nächsten Schritt gehen, wenn dein Hund, sobald du deinen Gegenstand auf den Boden legst, hinläuft und ihn mit der Nase berührt bzw. Interesse zeigt.

Im zweiten Schritt kannst du das Anzeigeverhalten einbauen. Nehmen wir als Beispiel, dass der Hund, wenn er den Gegenstand gefunden hat, sich zur Anzeige hinsetzen soll. Du legst den Gegenstand also wieder auf den Boden und dein Hund sollte nun wieder hinlaufen und den Gegenstand mit der Nase berühren. Diesmal gibst du dein Markerwort noch nicht sondern gibst dein Signal für Sitz (Dein Hund sollte vorher das Sitzen auf Wort- oder Sichtsignal können). Sobald dein Hund sich setzt, gibst du dein Markersignal und ein Leckerchen. Übe diesen Schritt mehrere Male. 

Wenn dein Hund sich nun von allein vor den Gegenstand setzt, ohne dass du ihm ein Signal gegeben hast, ist die Anzeige aufgebaut! Jetzt kannst du ein Wortsignal für die Anzeige einführen. Lege deinen Gegenstand hin und lasse deinen Hund kurz warten. Gib dann dein neues Wortsignal, mit dem dein Hund starten darf. Sollte er nach dem neuen Signal noch nicht sofort starten, kannst du ihm bei den ersten Malen noch helfen, indem du auf den Gegenstand zeigst. Anzeigeverhalten können vielfältig sein, so kannst du deinem Hund zum Beispiel auch beibringen, dass er sich vor dem Gegenstand hinlegt und mit der Nase anzeigt oder das gefundene mit der Pfote berührt. 
 
Tipp: Übe die Anzeige auch, wenn deine Position variiert. Bisher hat sich der Gegenstand immer zwischen dir und deinem Hund befunden, damit dein Hund später auch Anzeigen kann, wenn du beispielsweise hinter ihm stehst, musst du dies auch kleinschrittig trainieren. Du kannst zum Beispiel erstmal anfangen dich seitlich zum Gegenstand hinzustellen und deine Position immer weiter verändern!


Die Suche und das Anzeigen:

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Anzeigen

 

Aufbau der Suche: 

Nachdem du die Anzeige, die dein Hund am Gegenstand zeigen soll, trainiert  hast, kannst du mit der Suche starten (Man kann auch beides parallel üben, ich fange aber sehr gerne mit der Anzeige an). Nun ist es wichtig, dass dein Hund nicht mehr genau sieht, wo du den Gegenstand hingelegt hast. Das kannst du erreichen, indem du mehrfach einen Platz antäuschst und den Gegenstand dann unauffällig irgendwo hinlegst oder du nimmst kleine offene Hütchen wie im Video. 
Lasse deinen Hund kurz warten, während du den Gegenstand versteckst. Gib nun dein neues Wortsignal für die Anzeige. Sobald dein Hund den Gegenstand gefunden und angezeigt hat, gibst du wieder dein Markersignal und Leckerchen am Gegenstand! 
Schritt für Schritt kannst du den Schwierigkeitsgrad erhöhen und die Verstecke immer schwieriger gestalten. Eine andere schöne Möglichkeit ist die Trümmerfeldsuche. Hierfür brauchst du auch nichts neues zu kaufen, sondern kannst Gegenstände aus dem Alltag ins Training integrieren! 
Für deinen Hund bedeutet die Objektsuche nicht nur eine Menge Spaß, sondern lastet ihn auch optimal aus. Du wirst feststellen wie zufrieden und müde dein Hund nach der Objektsuche sein wird! :) 


Vielleicht ist die Objektsuche ja genau das Richtige für dich und deinen Hund, dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg beim Training! 

Du möchtest noch weiter in die spannende Welt der Nasenarbeit und Objektsuche eintauchen? 

Dann kann ich dir folgende Produkte sehr empfehlen:

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Um immer den Überblick zu deinem Training im Bereich Objektsuche zu behalten, empfehle ich dir dieses tolle Trainingstagebuch von Easy-Dogs! Das handliche Buch kann mit zum Training genommen werden und enthält:  Begriffserklärungen, Trainingstipps, eine Terminübersicht, Signal- und Belohnungsliste sowie ein Ausfüllbeispiel. 

Von Grundlagen und Versteckspielen für den Anfang, bis hin zu kniffligen Aufgaben für Könner hat dieses Buch einiges zu bieten! Durchdachte Schritt für Schritt-Anleitungen und unheimlich viele Ideen, wie zum Beispiel die Zaubervorstellung mit Hund, machen das Buch zum "must have" und man merkt, dass hier Profis am Werk sind...